Wahl der Landtagskandidatin der SPD Witten/Herdecke

Veröffentlicht am 11.04.2016 in Landespolitik

Claudia Krebs bei der Hauptversammlung der SPD Witten

„Wir gratulieren Frau Dr. Nadja Büteführ für Ihre Nominierung als Landtagskandidatin der SPD Witten/Herdecke“ sagt Thomas Strauch, Vorsitzender des Ortsvereins Innenstadt.

Dennoch scheint er nicht ganz glücklich mit dem Ergebnis zu sein. Der Ortsverein hatte Mitglied Claudia Krebs ins Rennen um die Landtagskandidatur geschickt.
„Wir hätten Claudia Krebs nicht nominiert, wenn wir sie nicht für geeignet hielten. Ihre Kompetenzen im Bereich Bildungspolitik und sozialer Wohnungsbau hätten dem Land und insbesondere Witten sehr gut getan. Ich denke allen im Ortsverein wäre es lieber gewesen wenn sie Landtagskandidatin geworden wäre.“ 

Eine Einschätzung die ein großer Teil der Wittener SPD zu teilen scheint, immerhin hatte Krebs auf der letzten Wittener Hauptversammlung mit 40 von 66 Stimmen deutlich mehr Stimmen bekommen als die Herdeckerin Dr. Nadja Büteführ. Diese setzte sich dann jedoch auf der endgültig bindenden Vertreterversammlung von Witten und Herdecke durch. Wohl auch, weil Absprachen getroffen wurden. „Wir bedauern, dass einige Wittener Ortsvereine offenbar lieber eine Herdeckerin als Landtagskandidatin wollten, akzeptieren aber selbstverständlich das Mehrheitsvotum.“ Stellt Jennifer Frank stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende klar. Eine erneute Spaltung der Wittener SPD möchte der Ortsverein Innenstadt unbedingt vermeiden. Er will nach vorne blicken.

Sowohl in Witten als auch im Land NRW gibt es viel zu tun. Bei der Landtagswahl werden wichtige Weichen gestellt für Themen, die den Bürgerinnen u. Bürgern auf den Nägeln brennen: Bildung und Arbeitsplätze,Wohnen u. Sicherheit, Integration u.Zuammenhalt, keine Toleranz gegenüber Steuerbetrügern, wie es der Finanzminister Walter Borjans vorgemacht hat. 


Thomas Strauch: „Wenn etwas  erreicht werden soll, muss die SPD in Witten und in ganz NRW zuammenstehen. Die Wittener SPD muss sich endlich wieder mit den Belangen der Bürgerinnen und Bürger, nicht mit sich selbst beschäftigt. Politik muss für die Menschen gemacht werden die darauf vertrauen, dass wir es richten.“
Ein klares Zeichen, dass der Ortsverein erneute Grabenkämpfe unbedingt vermeiden möchte. Trotz der Enttäuschung und der widersprüchlichen Ergebnisse von Haupt- und Vertreterversammlung.

 

SPD Witten

Ralf Kapschack, MdB

Homepage der Stadt Witten